Zahnfleischtransplantation

Verhalten nach einer Zahnfleischtransplantation

1. Es ist von absoluter Wichtigkeit, dass das frisch verpflanzte Gewebe ruhig auf dem Empfängerbett liegt. Vorsicht deshalb beim Essen! Achten Sie auf eine weiche Kost, vermeiden Sie harte und klebrige Nahrungsmittel. Bis zur ersten Kontrolle am vierten Tag nach dem Eingriff dürfen Sie zudem Ihre Zahnbürste nicht gebrauchen.

2. Je nach Art des Eingriffs, ist am Gaumen Gewebe entnommen worden. Diese Wunde kann am ehesten Unannehmlichkeiten verursachen, da beim Essen die Heilung immer wieder gestört wird. Vermeiden sie ganz heisse Nahrung, stark gesalzene oder gewürzte Speisen und saure Früchte.

3. Die Wunde am Gaumen kann gelegentlich zu Blutungen führen, sei es beim Essen oder am Anfang auch bloss durch Spielen mit der Zunge. Versuchen Sie durch Druck, mit einem feuchten Gazetuch oder Taschentuch während mindestens 5 Minuten die Blutung zu stoppen. Legen Sie sich nicht hin, im Sitzen oder im Stehen kann die Blutung leichter gestoppt werden.

4. Rauchen hat einen äusserst negativen Effekt auf jede Wundheilung. Bei derart delikaten Heilungsvorgängen wie bei Weichgewebetransplantaten kann das Rauche durchaus verantworlich dafür sein, dass ein verpflanztes Gewebe am neuen Ort nicht ernährt wird.

5. Wenn Sie Medikamente erhalten haben, so nehmen Sie diese gemäss unseren Anleitungen ein.


Kontakt

Praxis Dr. Christoph Rieder
Wiesentalstr. 135
7000 Chur

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