Aktuelle Themen

2018/02 Die Dentalhygienikerin (DH)

Der Beruf der Dentalhygienikerin gehört zu den medizinisch-therapeutischen Berufen. Als kompetentes, weitgehend selbständiges Mitglied im zahnärztlichen Team arbeitet die DH hauptsächlich in Privatpraxen, aber auch in Heimen, Schulen, Spitälern, zahnmedizinischen Kliniken und Dentalhygieneschulen.

Im Mittelpunkt des vielfältigen Aufgabenkreises der DH steht die Schaffung und Erhaltung einer optimalen Mundgesundheit. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag für das Wohlbefinden ihrer Patienten.

Ausbildung

Im Jahre 1973 wurde die erste Ausbildungsstätte für Dentalhygienikerinnen in Zürich gegründet. Unterdessen gibt es in Bern und Genf weitere DH - Schulen. Voraussetzung für die Ausbildung ist eine abgeschlossene dreijährige Berufslehre oder ein Mittelschulabschluss und 1 Jahr Berufserfahrung. Wichtige Eignungskriterien sind die Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen, eine gute Team- und Kommunikationsfähigkeit, viel Feingefühl sowie exaktes Arbeiten und Sensibilität für die Arbeit und den Patienten.

Die sehr anspruchsvolle Ausbildung an den DH – Schulen dauert 2.5 resp. 3 Jahre. Sie beinhaltet neben der Vermittlung von theoretischem Wissen auch eine praktische Vorbereitung auf den späteren Berufsalltag.

Tätigkeit

Die interessanten Aufgaben einer DH können in folgende Bereiche gegliedert werden:

Befundaufnahme

  • Erhebung und Interpretation verschiedener Befunde für die Diagnosestellung des Zahnarztes.
  • Erstellung eines Behandlungsplanes zusammen mit Patient und Zahnarzt sowie Einleitung der Therapie.
  • Erstellung und Auswertung von Röntgenbildern.

Patientenaufklärung

  • Aufklärung über Entstehung und Verhütung von Zahnschäden und Erkrankungen des Zahnhalteapparates.
  • Instruktion individueller Mundhygieneprogramme und geeigneter Mundhygienemittel.
  • Ernährungsberatung.
  • Erklärung der zahnärztlichen Arbeitsabläufe.

Therapie und präventive Massnahmen

  • Fachgerechte Entfernung von weichen und harte Zahnbelägen und Füllungsüberschüssen.
  • Therapie der Zahnbetterkrankungen.
  • Reinigung und Politur der Zähne.
  • Kariesprophylaxe durch professionelle Fluoridierung.
  • Spezielle Behandlungen wie Fissurenversiegelung und Bleaching.

 

Die Dentalhygienikerin trägt viel zu einem ungehinderten, strahlenden sowie frischen Lächeln und damit zur Lebensfreude ihrer Patienten bei.

Unsere Dentalhygienikerinnen Astrid Frei, Sarah-Ines Rieder und Nicole Dickenmann stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

 

2018/01 Herzlich Willkommen im Team!

Ab August 2018 beginnt Chiara Carisch ihre Ausbildung zur Dentalassistentin. Wir wünschen ihr einen guten Start und viel Freude am Beruf!

2017/01Zahntechnik

Wir stellen grundsätzlich einen hohen Anspruch an die Qualität unserer Arbeit. Denselben Anspruch stellen wir deshalb auch an die Arbeit des Zahntechnikers, denn nur wenn beide Seiten ihr Bestes geben, kann etwas Besonderes entstehen. Die Präzision der Arbeit, die Umsichtigkeit bei der Materialwahl und die Innovation bei den Herstellungsverfahren sind nur einige Aspekte unter vielen, die hier zählen. Die zahntechnischen Labors, mit denen wir zusammenarbeiten, sind ausschliesslich Schweizer Labors, in der Regel sogar mit Standort in Chur. Dies ermöglicht den direkten Kontakt und eine optimale Kommunikation zwischen Zahntechniker, Zahnarzt und Ihnen, dem Patienten!

2016/01 Zahnmedizinische Ausbildung in der Schweiz ist top!

Das „QS World University Rankings“ bewertet seit 2004 weltweit führende Universitäten. Auch für das Studienfach Zahnmedizin wurde diesjährig eine internationale Top- Liste erstellt. Die Listen werden anhand spezifische Indikatoren erstellt, wie z.B. das Ansehen der einzelnen Universitäten bei Wissenschaftlern und Arbeitgeber oder deren Zitierung in angesehenen Forschungspaper. 2015 platzierten sich gleich zwei Ausbildungsstätten für Zahnmedizin (Zürich und Bern) unter die Top 20. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Ausbildung der Schweizer Zahnärzte auf sehr hohem Niveau erfolgt.

2016/02 Bruxismus (nächtliches Zähneknirschen)

Zähneknirschen oder Zähnepressen wird in der Fachsprache Bruxismus genannt und ist weit verbreitet. Es ist gekennzeichnet durch eine erhöhte Aktivität der Kiefermuskulatur, die meistens während des Schlafes stattfindet. Die Folgen der Dauerbelastung können Schäden am Zahnhalteapparat und an der Zahnhartsubstanz sein. Des Weiteren können auch Verspannungen im Kopf-Hals Bereich sowie unspezifischer Zahnschmerz auftreten. Stress und psychische Überbelastung sind häufig die Ursache für Zähneknirschen, doch auch Rauchen, viel Koffein, Alkoholabusus und Einnahme von Antidepressiva können relevante Risikofaktoren für Bruxismus sein.

Die Therapie der Wahl ist häufig die Verwendung einer Michiganschiene (Knirscherschiene). Diese 2-3 mm dicke, durchsichtige Kunststoffschiene wird nachts im Oberkiefer eingesetzt. Sie verhindert die Schädigung der Zähne und führt zu einer Entspannung der Muskulatur. In Kombination mit Entspannungstechniken und Physiotherapie können die Symptome gelindert werden.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

2015/01 Gratis Untersuchung für Kinder

Kinder zwischen 3 und 5 Jahren kommen noch nicht in Genuss der alljährlichen Zahnkontrolle durch die Schulzahnpflege. Wir bieten deshalb an, diese Kinder einmal pro Jahr gratis auf Karies und Zahnfehlstellungen zu untersuchen und sie so auch allmählich an das Ambiente einer Zahnarztpraxis zu gewöhnen. Bitte rufen Sie uns an oder bringen Sie Ihren Sprössling bei Ihrer nächsten Behandlung einfach mit.

2013/01 Home Bleaching

Beim Home Bleaching fertigen wir für Ihre Oberkiefer- und/oder Unterkieferzähne individuelle Medikamententräger aus einem dünnen Kunststoff an. Dieser passt genau auf Ihre Zähne. An den Stellen die Sie Aufhellen wollen geben Sie ein spezielles Gel in den Medikamententräger und setzen diesen für zwei oder drei Stunden ein. Mit der Dauer und der Häufigkeit dieses Bleachings können Sie sehr fein dosiert arbeiten und wenn Sie in einem halben Jahr oder in einem Jaher nocheinmal etwas "nachbleachen" wollen, so könne Sie das unabhängig und wiederum sehr fein dosiert selber tun.

Aber Vorsicht! Es ist wichtig zu wissen, dass z.B. Porzellankronen oder Kunststofffüllungen mit keinem Bleaching aufgehellt werden können. Auch können freiliegende Zahnhälse zu sehr starker Zahnempfindlichkeit führen. Vor einem Bleaching muss deshalb Ihre individuelle Situation genau beurteilt  und das für Sie optimale Vorgehen festgelegt werden. So ist es heute möglich, Ihre Zahnfarbe ohne bleibende Nachteile  und voraussagbar aufzuhellen.

2012/02 Farbänderungen

Eine Farbänderung des Zahnes wird verursacht durch Strukturänderungen des Zahnmaterials. Dies ist meist eine Folge des Alters (ältere Zähne werden dunkler) oder gelegentlich, wenn einzelne Zähne sich verfärben, eine Folge eines Unfalles. Auch wenn alle aufgelagerten Verfärbungen durch die Dentalhygienikerin entfernt worden sind, so wird diese Zahnfarbe weiterhin bestehen bleiben, denn sie ist im Zahnmaterial "eingebaut".   Es ist heute möglich, durch Bleaching eine dunkle Zahnfarbe zu korrigieren und die Zähne heller zu machen. Dabei gibt es die Möglichkeit des Power Bleaching, bei dem in der Zahnarztpraxis ein Intensivbleichung durchgeführt wird und des Home Bleaching, bei dem Sie zu Hause mit speziell für Sie angefertigten Medikamentenschienen arbeiten können. Hilfsmittel wie spezielle Kaugummis oder Zahnpasten sind wenig effektiv und vorgefertigte Medikamententräger oder Strips sind wenig kontrolliert.

2012/01 Verfärbungen

Die Verfärbungen sind Auflagerungen auf der Zahnoberfläche. Es handelt sich dabei meist um Farb- und Gerbstoffe aus Genuss- und Nahrungsmitteln, wie etwa Kaffee, Tee, Tabak, Rotwein und viele andere mehr. Auch Medikamente können oberflächliche Verfärbungen hervorrufen. Schliesslich finden wir auch Bakterien, die z.B. Eisensulfid produzieren und damit einen schwarzen Belag auf den Zähnen verursachen. Alle diese Beläge lassen sich durch eine professionelle  Zahnreinigung bei der Dentalhygienikerin mühelos wieder entfernen. Mit Ultraschall, Handinstrumenten und/oder speziellen Reinigungspasten werden die Zahnoberflächen wieder sauber gemacht und poliert. In einer persönlichen Beratung wird Ihnen auch gezeigt, wie Sie selber derartige Verfärbungen weitgehend verhindern können

Kontakt

Praxis Dr. Christoph Rieder
Wiesentalstr. 135
7000 Chur

081-353 15 00

info@zahnarzt-rieder.ch